Informationen und Aktuelles 2017 bis 2018

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Hier geht es zu den Archieven der letzten Jahre

2015 bis 2016

2011 bis 2014

2003 bis 2010


03.04.2018

Bericht über das Tierheim von der Jahreshauptversammlung vom 25.04.2018

Der Tierheimleiter Markus Glanz begrüßt die Anwesenden und berichtet über die Belegung im Tierheim:

Tierheimbelegung 2017 (Stand laut Bestandsbuch vom 01.01.2018)

Anfangstierbestand Jahresübergang 2016/2017 (von Dezember 2016 auf Januar 2017)


Insgesamt: 26

Ziegen 3 •

Hunde 5 •

Nager 4 •

Katzen 14

Anfangstierbestand Jahresübergang 2017/2018 (von Dezember 2017 auf Januar 2018)

Insgesamt: 45


Ziegen 3

Hunde 4

Nager 4

Katzen 14

Vögel 20

Im Jahr 2017 waren im Tierheim insgesamt 248 (inkl. 26 Tiere Jahreswechsel 2016 auf 2017) Tiere untergebracht. Dazu kommen noch weitere 47 Tiere, vorwiegend Katzen und Hunde, die über unsere Website vermittelt werden konnten, damit die Tiere nicht ins Tierheim müssen, sowie 11 fest reservierte Pensionshunde, die kurzfristig mit oder ohne Absage auf das Jahr verteilt nicht gekommen sind.

Aufteilung der Tiere, welche 2017 im Tierheim untergebracht waren:
Fundtiere/ausgesetzte Tiere/Wildtiere/Nutztiere


Haus- und Wildtiere insgesamt 105

• Hunde 21 • Katzen 43 • Vögel 22 • Hasen/Meerschweinchen 8 • Ziegen 3 • Marder 1
• Murmeltier 1 • Biber 1 • Bartagame 1 • Wasserschildkröten 3 • Landschildkröte 1

Verwaiste und verletzte Vögel waren 2017 ein großes Thema, welches uns auch in Zukunft erhöht betreffen wird. Unter diesen heimischen Vögeln waren mitunter Spatzen, Kohlmeisen, Buntspechte, Tauben sowie einige Rabenkrähen und ein Schwan, welche allesamt z.T. dringend tierärztlich untersucht werden mussten.
Erstmalig in der Geschichte des Tierheims mussten 5 der Rabenkrähen aufgrund ihres Gesundheitszustandes in der 2016 neu gebauten Freivoliere überwintert werden, was eine große Herausforderung für die Tiere wie auch für die Betreuer war.

Im Tierheim von Privatpersonen zur Vermittlung abgegebene Tiere
Insgesamt: 47


• Hunde 4 • Katzen 14 • Hasen/ Kaninchen 9 • Vögel 20
2 weitere Abgabehunde aus dem Auslandstierschutz (aus Ungarn und
Rumänien) waren für Dezember 2018 fest gebucht, sind aber leider nicht
gekommen.

Pensionstiere

Insgesamt: 74


• Hunde 33 • Katzen 37 • Hasen 4 • Hunde die trotz fixer Reservierung kurzfristig oder gar nicht abgesagt
wurden 11

Vermittelte Tiere

Insgesamt: 65


• Hunde 6 • Katzen 41 • Hasen/ Kaninchen 12 • Vögel 6

Tiere, die über unsere Website privat vermittelt werden konnten und dadurch nicht ins Tierheim mussten:

Insgesamt: 47


• Hunde 5 • Katzen 37 • Hasen/ Kaninchen 5

Als vermisst gemeldete Tiere, die auch auf unsere Internetseite veröffentlicht wurden

Insgesamt: 73


• Hunde 8 • Katzen 57 • Hasen/ Kaninchen 6 • Vögel 1 • Sonstige 1

Ausgewilderte Tiere

Insgesamt: 16


• Vögel 15 • Murmeltier (entlaufen) 1

An andere Tierschutzorganisationen vergeben

Insgesamt: 9


• Vögel 5 • Wasserschildkröten, Bartagame, Landschildkröte an Reptilienauffangstation nach München und
Vögel zur LMU nach Oberschleißheim

Missstandsanzeigen

Insgesamt: 16


• Hasen 2 • Katzen 3 • Pferde 2 • Ziegen 2 • Hunde 7 davon ein seit Jahren bekannter und immer wieder auftauchender Fall aus der Gemeinde Schliersee, sowie ein Husky aus dem Tegernseer Tal

Markus Glanz bedankt sich sowohl bei seinem Team als auch bei der ersten Vorsitzenden, Johanna Ecker-Schotte, für die hervorragende Zusammenarbeit.

Frau Ecker-Schotte berichtet weiter, dass die Verfolgung von Missständen größte Geduld und Diplomatie benötigt, viel Zeit und Nerven kostet und sowohl sie selbst als auch Herrn Glanz teilweise sehr belastet. Nach wie vor ist den Vereinen wenig Handlungsfreiheit gegeben, sodass die Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt und den gemeindlichen Behörden enorm wichtig ist, um im konkreten Fall eingreifen oder helfen zu können. Hier gibt es noch viel Luft nach oben. Auch ist der Datenschutz sehr dominant geworden und ein hochsensibler Bereich.

Vortrag von Dipl. Biologe und Imker Dr. Henning Fromm

Der Dipl. Biologe und Imker, Dr. Henning Fromm, referiert über Bienen und die Notwendigkeit sie zu schützen und ihnen Lebensraum zu geben.

Die Biene ist das drittwichtigste Nutztier der Bestäubungsleistung und bildet eine Symbiose mit der Pflanzenwelt. 80 % aller Pflanzen werden von Bienen bestäubt. Dabei wird in zwei Arten unterschieden: zum einen in Honigbienen (nur eine Art von neun verschiedenen Arten lebt in Europa) und zum anderen in Wildbienen (davon gibt es ca. 16.000 Arten).

Dr. Fromm zeigt die Lebensräume auf, aber auch die Belastungen durch Gifte und Krankheiten sowie den Rückgang der Blütenfelder und Imker und wie man dem etwas entgegensteuern kann, um dieses so wichtige Tier zu schützen.

 

Zuletzt stellt Frau Ecker-Schotte noch Fragen in den Raum, die die Anwesenden zum Nachdenken anregen sollen:

Brauche ich im Winter einen Pelz? (auch Kragen oder Bommel)
Kann ich meinen Fleischkonsum reduzieren und will ich die Herkunft des Tieres wissen?
Weiß ich woher die gekaufte Milch und der Käse stammen?
Brauche ich ein Feuerwerk mit Dreck, Knall?
Will ich im Zirkus dressierte Tiere sehen? (Die Gemeinde Rottach wird hierbei löblich erwähnt, indem sie keinen Zirkus mehr mit Tieren auftreten lässt)
Kann ich Plastikmüll vermeiden?
Nehme ich als Hundebesitzer genügend Rücksicht auf die Wildtiere?
Wird in unserer Region zu viel und tierschutzwidrig gejagt? (Dazu teilt Dr. Christine Miller eine Petition zur Abschaffung der Rotwildfreien Zone zum Unterschreiben aus)
Ist unser Tierschutzgesetz ausreichend zum Schutz aller Tiere?
Gibt es Informationen zu qualvollen EU-Tiertransporten?
Welche Wahlversprechen werden eingehalten?
Was können wir für unsere Bienen tun? (Diese Frage beantwortet Dr. Henning Fromm im anschließenden Vortrag)

Weitere Infos zur JVH 2018 mit all den Vorträgen folgen in den nächsten Tagen!


02.04.2018


Foto von Diestmar Streitmaier ©


13.03.2018

Verstecktes Tierleid im Osternest - Deutscher Tierschutzbund fordert Kennzeichnung für verarbeitete Eier
Bunt gefärbte Eier dürfen in keinem Osternest fehlen - Viele Verbraucher wissen aber nicht, dass sich hinter der Farbschicht oft Eier aus Käfighaltung verbergen. Vorsicht ist auch bei Lebensmitteln wie Eierlikör, Backmischungen, Fertigkuchen und Keksen geboten. Der Grund: Gekochte und verarbeitete Eier sind immer noch von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert, dass Firmen die Haltungssysteme auch auf allen Fertigprodukten kennzeichnen müssen. Denn nur so kann der Verbraucher Käfigqual sicher erkennen und vermeiden. Solange es keine umfassende Kennzeichnungspflicht gibt, empfiehlt der Verband Tierfreunden, nur gefärbte Eier, die explizit als Eier aus Bio- oder Freilandhaltung gekennzeichnet sind, zu kaufen, oder Eier selbst zu färben. Das macht der Familie Spaß und setzt ein Zeichen für mehr Tierschutz.

Jährlich werden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung in Fertigprodukten verarbeitet. In der neuen Käfighaltung, den Kleingruppenkäfigen sind wesentliche Grundbedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere eingeschränkt. Im Vergleich zum herkömmlichen Käfig, in dem die Hühner bisher nur eine ¾ DIN-A4-Seite an Platz hatten, sind es im neuen Käfigsystem nur knapp mehr als ein DIN-A4-Blatt. Die Tiere können jedoch auch hier nicht gleichzeitig ruhen, artgemäß scharren, picken und sandbaden. Führende Wissenschaftler haben bestätigt, dass auch in den Kleingruppenkäfigen kein artgerechtes Verhalten möglich ist.

Eier-Kennzeichnung
Seit dem 1. Januar 2004 müssen Eier bzw. deren Verpackung im Handel verpflichtend nach dem Haltungssystem, dem Herkunftsland und der Verpackungsstelle gekennzeichnet werden. Eier werden mit einem Code gekennzeichnet, z.B. 1 DE-234572. Die erste Ziffer steht dabei für das Haltungssystem (Ökologische Erzeugung: 0, Freilandhaltung: 1, Bodenhaltung: 2, Käfighaltung: 3), anschließend folgt der Ländercode, der besagt, woher das Ei stammt (z.B. DE für Deutschland). Auf den Ländercode folgt die Identifizierungsnummer, die den Betrieb codiert, und die letzte Ziffer gibt den Stall an, in dem das Ei gelegt wurde.Keine Käfigeier in Produkten
Immer mehr Handelsketten folgen dem Aufruf des Deutschen Tierschutzbundes, keine Eier aus der Käfighaltung in den Geschäften mehr anzubieten. Dies gilt für alle Eier, die mit der 3 als erster Ziffer auf dem Ei gekennzeichnet sind - auch für die Eier aus Kleingruppenkäfigen, die seit 2009 die Käfigbatterien abgelöst haben, den Hennen aber kaum mehr Platz bieten. Sie folgen damit auch dem Wunsch der Verbraucher, die Käfigeier nicht mehr kaufen wollen. Aus welchem Haltungssystem die Eier stammen, können die Verbraucher allerdings nur den Schaleneiern ansehen - nicht dem Produkt, in dem Eier verarbeitet wurden.
In den Produkten vieler Firmen werden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Viele Verbraucher wissen das nicht - und sie werden darüber auch nicht informiert.

Wir fordern den Verzicht auf Käfigeier in Produkten und eine klare Kennzeichnung der Eierherkunft auf den Packungen, damit die Verbraucher auch hier eine Wahl zugunsten der Tiere treffen und Produkte, die mit Käfigeiern hergestellt wurden, vermeiden können.Kein Ei aus Quälerei
Mit unserer Lobbyarbeit und der Kampagne "Kein Ei aus Quälerei" setzen wir uns seit Jahren für ein Verbot der grausamen Käfigbatterien für Legehennen ein.

Als ersten Erfolg konnten wir erreichen, dass Eier im Handel entsprechend ihrer Herkunft gekennzeichnet werden. Seit Januar 2004 müssen alle Eier mit einem Zahlencode versehen sein, der unter anderem Auskunft über das Haltungssystem der Legehennen gibt. Seit Juli 2005 gilt dies auch für die auf Wochenmärkten lose angebotenen Eier.Eierkennzeichnung
Die Eier werden mit einem Code gekennzeichnet, zum Beispiel:
1 DE-23457
Die erste Ziffer steht dabei für das Haltungssystem:

0 = Eier aus ökologischer Erzeugung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Eier aus Käfighaltung


Anschließend folgt der Ländercode, der besagt, woher das Ei stammt - zum Beispiel DE für Deutschland. Auf den Ländercode folgt die Identifizierungsnummer, die den Betrieb codiert.
2001 hatten Bundesrat und Bundestag zudem beschlossen, die Käfighaltung von Legehennen ab 2007 zu verbieten. Die entsprechende Verordnung trat 2002 in Kraft. Doch die Eierindustrie ignorierte die Entscheidung. Einige Bundesländer versuchten kontinuierlich, das Verbot wieder rückgängig zu machen und hatten Erfolg. Am 7. April 2006 entschied der Bundesrat, das Verbot der Käfighaltung von Legehennen, das ab dem 1. Januar 2007 gelten sollte, außer Kraft zu setzen. Herkömmliche Käfige sind seit 2009 an verboten, erlaubt ist jedoch ein neuer Käfigtyp, der auch beschönigend als "Kleingruppenhaltung" bezeichnet wird. Diesen Kleingruppen-Käfig hat das Bundesverfassungsgericht jedoch als verfassungswidrig beurteilt. Bis März 2012 soll eine Neuregelung gefunden werden.
Millionen Bürger haben unsere Kampagne gegen die grausamen Legebatterien unterstützt. Gilt deren Votum überhaupt nichts gegen die Interessen der Eier-Industrie?
"Kein Ei aus Quälerei" ist das Motto unserer Aufklärungskampagne, die ihren Höhepunkt jeweils um die Osterzeit hat. Wir machen auf die Tierquälerei in der Käfighaltung aufmerksam und informieren über tiergerechtere Haltungssysteme und über die Eierkennzeichnung. In der Presse und an Informationsständen rufen wir zum Verzicht auf Käfigeier auf. Diese und viele ähnliche Aufklärungsaktionen tragen dazu bei, dass die Nachfrage nach Eiern aus tiergerechten Haltungssystemen stetig zunimmtBitte unterstützen Sie unseren Kampf für die Hühner
Tierfreunde kaufen kein Ei aus Quälerei, kein Ei mit der Kennziffer 3. Doch viele Bürger wissen nicht, woran sie Käfig-Eier erkennen können. Bitte helfen Sie uns, diese Informationen weiter zu geben. Ausführliche Hintergrundinformationen und Handzettel finden Sie auf dieser Website. Unterstützen Sie bitte auch unsere politische Forderungen und unsere aktuellen Unterschriftenaktionen.

Schreiben Sie an die Bundesministerin für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin


13.03.2018

2016 fast drei Millionen Tiere „verbraucht“

Aktuelle Statistik belegt erneuten Anstieg bei Versuchstierzahlen

Der „Verbrauch“ von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken ist 2016 um zwei Prozent gestiegen – auf insgesamt 2.854.586 Tiere und damit 54.625 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Tiere, die in Versuchen meist schmerzhafte Eingriffe und Behandlungen über sich ergehen lassen mussten, stieg sogar um sieben Prozent auf 2.189.261 Tiere. Der Deutsche Tierschutzbund fordert die Politik erneut auf, Tierversuche endlich komplett zu ersetzen – wie von Verbraucherminister Christian Schmidt angekündigt. Der Verband hatte zuvor bereits seine Kritik an der direkt vor den Feiertagen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veröffentlichten  Tierversuchsstatistik  geäußert.

„Die Politik muss endlich handeln und eine konkrete Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen erarbeiten“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Unsere Nachbarn, die Niederlande, sind da schon viel weiter. Ihr Nationaler Ausschuss zu Tierversuchen hat unter anderem einen konkreten Zeithorizont zum kompletten Ausstieg aus Tierversuchen bei der Prüfung von Chemikalien vorgesehen. Die Bundesregierung hat den von der EU verlangten Nationalen Ausschuss einfach an Behördenvertreter übergeben, statt - wie von der EU-Kommission gewünscht und vielerorts realisiert – hierfür eine breite gesellschaftliche Basis zu suchen. So bleibt es hierzulande bei Lippenbekenntnissen.“

2016 wurden vor allem Nager (79 Prozent) und Fische (12 Prozent) in Tierversuchen verwendet. Aber auch 3.966 Hunde, 2.418 Affen und 766 Katzen kamen zum Einsatz. Insgesamt 114.824 Tiere mussten nach Einschätzung der Wissenschaftler den höchsten Grad an Schmerzen, Leiden und Schäden erleiden. Fast die Hälfte aller Tiere wurde gentechnisch manipuliert – eine Zunahme um 93.607 Tiere im Vergleich zum Vorjahr.


Februar 2018

Sehr nette Spende von € 280.- an unser Tierheim

Mein Name ist Louisa Rosenfelder, ich bin 22 Jahre jung und komme aus Hausham. Hauptberuflich bin ich im Büro tätig, während ich mir nebenberuflich ein Online Business im Bereich Beauty-, Gesundheit- und Wellness aufbaue. Mein Ziel ist es, so vielen Menschen wie möglich diese Möglichkeit aufzuzeigen und sie auf dem Weg zu ihren Träumen und Zielen zu unterstützen. Mit einer starken Partnerfirma im Rücken, ist es mir möglich, jeden Tag diesen Mehrwert weiterzugeben und Gutes zu tun, dafür bin ich sehr dankbar. 
Erschaffe dir ein Leben, dass sich gut anfühlt. Keines, das nur gut aussieht.


Gerne möchte ich mit euch mein ?-Projekt teilen. Im Dezember und Januar habe ich gemeinsam in Kooperation mit wundervollen Läden im Landkreis Miesbach, Spenden gesammelt. Wir haben nicht einfach nur Geld eingesammelt, nein, wir wollten den Menschen einen Mehrwert geben mit der kleinsten Apotheke der Welt - dem Aloe Lips Geplant war: die Hälfte des Verkaufspreis werde ich an das Tierheim Rottach-Egern spenden.

Dieses Projekt kam bei Euch soo gut an und im Namen aller Partner möchte ich mich von Herzen für die Unterstützung bedanken. Also habe ich mich dazu entschlossen die gesamte Summe zu spenden und ALLE Einnahmen dem Tierschutzverein Tegernseer Tal e.V. zu übergeben. ?
Endlich durfte ich die Spenden im Wert von 280€ übergeben und der Besuch im Tierheim hat mir gezeigt, alles richtig gemacht zu haben.

Auch meinen Traum, Menschen einen Mehrwert zu geben und sie auf dem Weg zu ihren Träumen und Zielen zu unterstützen, hat das Projekt bestärkt. 
Ich freue mich auf nächstes Jahr und hoffe, dass sich noch viele kleine, schöne Läden anschließen werden. 


Ein herzliches Dankeschön geht an Hair & Body Atelier by Stephanie Bort, DressCode by FTN Il fiori - Blumen und Schönes Haar-Galerie Melen Subasi Stilecht Nagelstudio Holzkirchen


21.12.2017

Liebevolle Futterspende an die Tiere des Tierheims kurz vor Heilig Abend!

Simon und Georg von der "Luchsklasse" der Montessorischule Hausham hatten die tolle Idee, in ihrer Klasse für unser Tierheim Futterspenden zu sammeln. Im Unterricht wurden dann auch einige wunderschöne Insektenhotels (siehe die beiden Kisten) gebastelt und an das Rottacher Tierheim übergeben.

Wir und unsere Tiere bedanken uns ganz herzlich für diese tolle, kreative Idee bei den beiden Jungs und ihrer Klasse.


21.12.2017

Vogelvoliere - Es ist vollbracht!

Pünktlich zur Wintersonnenwende wird am 21.12.2017 nun das lang ersehnte Dach für die Vogelvoliere fertig!

Noch vor Weihnachten konnte jetzt die Überdachung unserer Vogelvoliere erfolgreich abgeschlossen werden.
Anbei ein paar Eindrücke von unseren fleisigen Handwerkern und Helfern:-)


07.12.2017

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke


Allzu oft landen zu Weihnachten verschenkte Tiere im Tierheim oder werden sogar ausgesetzt.

Zur Weihnachtszeit wünschen sich viele Menschen und vor allem Kinder ein Tier. Doch dieser Wunsch bringt viele Probleme mit sich, denn ein Tier lässt sich nicht so einfach wie ein Pullover oder ein Spielzeug umtauschen. Nach den Feiertagen werden viele unüberlegt gekaufte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben.

Verschenken Sie daher bitte grundsätzlich keine Tiere. Denn die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners sollte gut überlegt sein - alle Familienmitglieder müssen einverstanden sein, Sie müssen genügend Zeit für das Tier aufbringen und ihm eine artgerechte Haltung bieten.

Das sind nur einige Punkte, die vor dem Tierkauf zu überdenken sind. Gerade in der Hektik der Vorweihnachtszeit bleibt dazu keine Zeit. Und der Trubel der Feiertage ist ohnehin nicht der geeignete Zeitpunkt, ein Tier in aller Ruhe an seine neue Umgebung zu gewöhnen.

Lassen Sie sich genügend Zeit, bevor Sie ein Tier zu sich nehmen. Bei einem Besuch im Tierheim können Sie mögliche Fragen klären und die dortigen Tiere erst einmal kennenlernen, bevor sie vielleicht einem von Ihnen ein neues Zuhause bieten. Schenken Sie niemals blind jemanden ein Tier - der Beschenkte sollte das Tier immer vorher kennen lernen.

Trotzdem müssen Sie zu Weihnachten nicht auf "tierische" Geschenke verzichten: Es gibt viele "unbelebte" Geschenke für Tierfreunde, zum Beispiel gute Ratgeberlektüre zur artgerechten Tierhaltung oder - sofern schon ein Tier im Haushalt lebt - geeignetes Heimtierzubehör .


07.12.2017

Silvesterknallerei und Tiere

Für viele Menschen bedeutet das Feuerwerk zu Silvester Spaß, für Tiere dagegen oft Stress. Der Krach ist besonders für Hunde und Katzen belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. Bei vielen Vierbeinern löst die Knallerei sogar Panik aus. Tierhalter können Vorkehrungen treffen, damit ihre Tiere gut ins neue Jahr kommen.

So sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Am Silvesterabend selbst sollten Türen und Fenster geschlossen sein, gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm und das Blitzgewitter ein wenig zu dämpfen. Katzen mit Freigang sollten am Silvesterabend unbedingt im Haus bleiben. Idealerweise sollte für Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen und andere Kleintiere ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden.

Beruhigungsmittel sollten ausschließlich in Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden und nur dann, wenn bekannt ist, dass das Tier extrem ängstlich auf laute Geräusche reagiert. Meist reicht es schon, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen als souveräner „Rudelführer“ durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Keinesfalls sollte man das Tier trösten, da es sich so in seiner Furcht nur bestätigt fühlt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Haustiere ablenken und die vermeintliche Stresssituation in eine entspannte Atmosphäre wandeln. Insgesamt hilft es den Tieren, wenn die übliche Tagesroutine eingehalten wird.

Wildtiere und Tiere auf Bauernhöfen

Ein Böllern in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung sollte tabu sein: denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern, die auf Weiden gehalten werden, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.


05.12.2017

Bilder zum Rmantischen Advent im Rottacher Tierheim vom Sonntag, 03.12.2017

Weihnachtsbrief 2017, bitte klicken!

Die weihnachtliche Deko kurz bevor die ersten Besucher kamen

Als Attraktion waren in diesem Jahr 4 Lamas vom Lamaland Loher von Isolde Pfleghaar zu Besuch. Die wunderschönen Tiere lösten bei Jung und Alt pure Freude und Begeisterung aus

Der Nikolaus verteilte viel kleine, feine Säckchen an die kleinen Besucher

Ein verzauberter Nachmittag mit wunderschöner Musik der sehr begabten Schwestern Magdalena und Sophia Janßen.

Auch 2017 stand wieder alles im Zeichen von "Vegetarisch und Bio". So gab es einen kräftigen Punsch, mit und ohne Alkohol, sowie frische Waffeln mit Puderzucker und selbstgebackene, warme Dinkelsemmeln mit Kräuterbutter.

Ab 14 Uhr wurde ein kleines Feuer angefacht, damit es nicht nur durch den Punsch so richtig warm wurde...

Unser fleisigen Köchinnen und Küchenmeister Christian Faulstich und Kristin Kampe

Bekannt als Beirat und sehr talentierte Hundetrainerin des Tierheims - "Lias Bernauer" und Kristin Kampe, daneben Herr Nikolaus und Johanna Ecker-Schotte


23.11.2017

Der öffentlich Brief des Deutschen Tierschutzbundes an die EU-Kommission - TV-Bericht „Geheimsache Tiertransport“ im Zweiten Deutschen Fernsehen

Lebendtiertransporte in Drittstaaten
TV-Bericht „Geheimsache Tiertransport“


Sehr geehrter Herr Kommissar,der gestrige TV-Bericht „Geheimsache Tiertransport“ im Zweiten Deutschen Fernsehen hatauf schockierende Weise deutlich gemacht, welche grausamen Bedingungen bei Tiertransportenaus EU-Mitgliedsstaaten in Drittstaaten herrschen. Das gilt ebenso für die anschließendeSchlachtung der Tiere. Aus Tierschutzsicht besteht sofortiger und konsequenter Handlungsbedarf.

Die TV-Dokumentation beweist, dass die aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten in Drittstaaten im Mittelmeerraum stattfindenden Tiertransporte sowie die anschließende Schlachtung jenseits der EU-Außengrenzen mit schlimmsten Qualen für die Tiere verbunden sind. Während der tagelangen Fahrt müssen sie oft dursten und gerade in den Sommermonaten leiden die Tiere sehr unter der Hitze, die sich im Transporter staut. Viele Tiere sterben schon während des Transportes. Für die Tiere, die lebend im Zielland ankommen, geht der Horror noch weiter: Beim Entladen werden sie geschlagen, oft werden ihnen die Augen ausgestochen
sowie die Sehnen an den Extremitäten durchtrennt, um sie bewegungsunfähig zu machen. Anschließend werden die Tiere brutal geschlachtet – ohne Betäubung.


Die Tiertransporte in Drittstaaten widersprechen den ethischen Grundsätzen der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten eklatant. Eine Wertegemeinschaft wie die Europäische Union darf nicht dulden, dass Tiere aus den Mitgliedstaaten an der Außengrenze sämtlichenSchutz verlieren und grausame Qualen erdulden müssen. Es muss schnellstmöglichsichergestellt werden, dass europäische Tierschutzstandards bei Tiertransporten auch überdie Außengrenze hinaus eingehalten werden. Das hat der Europäische Gerichtshof bereits2015 in einem entsprechenden Urteil gefordert.

Aufgrund des massiven Tierleids auf den Transporten fordern wir Sie auf, ein sofortiges Verbotvon Lebendtiertransporten in Drittstaaten auszusprechen.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Schröder


13.11.2017

Auch im 10. Jahr war das Zamperlrennen wieder ein voller Erfolg!

Der gesamte Erlös geht wie jedes Jahr an unser Tierheim Rottach-Egern.  Am Ende zählte  man aus dem Verkauf, den Startgeldern, einer kleine Tombola und dank einiger großzügiger Einzelspenden 1000,-- € !!!

Weitere Infos bei den Hundefreunden Oberland, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken möchten!

https://www.hundefreunde-oberland.de/


09.11.2017

Italien verbietet Wildtiere im Zirkus

Deutscher Tierschutzbund / M. Marten

Das italienische Parlament hat gestern ein Verbot für alle Tiere im Zirkus beschlossen. Es wird innerhalb eines Jahres eine Vorgehensweise abgestimmt, wie dieser Prozess nach und nach umgesetzt werden kann. Dazu kommentiert James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund:

Großartige Nachrichten aus Italien, aber auch ein Armutszeugnis für Deutschland.
Obwohl die Mehrheit der deutschen Bevölkerung Wildtiere im Zirkus ablehnt und der Bundesrat bereits drei Mal für ein Wildtierverbot gestimmt hat, bewegt sich die Bundesregierung nicht. Deutschland hinkt hier im Tierschutz nach wie vor hinterher. Mittlerweile haben 20 EU-Länder (Wild-)tiere im Zirkus verboten oder zumindest Beschränkungen festgelegt. Die zukünftige Bundesregierung ist in der Pflicht, endlich nachzuziehen.“


22.10.2017

Fotos vom Tag der offenen Tür, am Samstag , 07.10.2017

 


13.10.2017

Vorsicht Wildwechsel! Zeitumstellung am 29. Oktober erhöht Unfallrisiko

Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit Ende diesen Monats (am 29. Oktober) steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr.

Der Grund: Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit der Nahrungssuche von Wildtieren. Neben unzähligen Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben jedes Jahr im Durchschnitt allein etwa 200.000 Rehe und über 20.000 Wildschweine im Straßenverkehr.
„Dabei kann jeder Autofahrer einen Beitrag zur Reduzierung der erschreckend hohen Tieropferzahl leisten, indem man gerade in Risikogebieten die Geschwindigkeit anpasst.“ so Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern im Deutsche Tierschutzbund. 

Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort verstärkt eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll, rät der Deutsche Tierschutzbund. So lange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 bis 60 km/h fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Nur so hat der Fahrer die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen.

Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil. Das grelle Licht kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Oft geraten sie erst dadurch wirklich in Gefahr. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen.


„Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist umgehend die Unfallstelle abzusichern und die Polizei vor Ort zu informieren. Jeder Fahrzeugführer hat die ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern. Aber auch eine Person, die den Unfall nicht selbst verursacht hat, sollte nicht wegschauen, sondern handeln.“ Appelliert Nicole Brühl



09.10.2017

Ankündigung


29.06.2017

Tegernseer Zeitung vom 31.05.2017

21.06.2017

Pressemitteilung: Tod im überhitzen Auto! – Tiere müssen auch vor Hitze geschützt werden!

Tierhalter sollten während der Hitze ihre Tiere stets im Blick behalten. Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an. Wenn die Sonne wandert, steht auch das im Schatten abgestellte Fahrzeug nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Die Folgen der für das Tier unerträglichen Temperaturen sind Überhitzung mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer bei Hitze auf ein im Auto zurückgelassenes Tier aufmerksam wird, sollte umgehend die Polizei oder Feuerwehr verständigen.

„Immer wieder werden Hunde auf Parkplätzen im Auto zurück gelassen und geraten in Todesgefahr, weil die Besitzer, wie sie sagen nur mal kurz beim Einkaufen sind. Leider werden viele Tiere nicht mehr rechtzeitig befreit und sterben einen elendigen Tod.“ Berichtet die Präsidentin des Landesverbandes. „Gerade im Sommer beschäftigt sich unsere Geschäftsstelle ständig mit solchen Fällen. Manchmal haben die Tiere noch Glück im Unglück und werden von einem beherzten Tierfreund noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug befreit, oft aber eben leider nicht. Ich persönlich würde jede Autoscheiben kaputt schlagen in dem ein Tier durch Hitze in Gefahr ist, um es zu befreien!“ Fügt Brühl noch hinzu.

Auch im Käfig oder im Außengehege lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Auch hier gilt: Immer prüfen, ob das Gehege sich den ganzen Tag über im Schatten befindet. Zusätzlich können schattige Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte Handtücher, die über das Gehege gelegt werden, helfen. Da bei Hitze viel Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollte man dieses regelmäßig kontrollieren. Kaninchen, die die Möglichkeit zum buddeln haben, können sich in den entstandenen Mulden abkühlen; manche Ratten lieben ein Wasserbad in einer flachen Schale.

Warnsignale für einen drohenden tödlichen Hitzschlag sind: Starkes Hecheln mit teilweise gestrecktem Hals, ein glasiger Blick und eine tiefrote Zunge. Das sind Anzeichen dafür, dass dem Tier die Hitze bereits viel zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit mögliche Symptome für einen Hitzeschlag, der zum Tod führen kann. Wenn entsprechende Anzeichen auftreten, ist dem Tier durch vorsichtige Abkühlung mittels feuchter Tücher so schnell wie möglich zu helfen und ein Tierarzt aufzusuchen.


03.05.2017

Aktuelles Bild unserer "GLÜCKLICHEN HÜHNER", die seit April im Tierheim wohnen dürfen:-)

Als Neuankömmlinge haben wir seit Apruil auch 2 schwarzweiße Tauben in unser neuen Voliere untergebracht. Eine der beiden halt einen lahmen Flügel und wird nicht mehr fliegen können.


27.04.2017

Jahreshauptversammlung am 26.04.2017 miit Neuwahlen am Mittwoch, 26.04.2017 um 19 Uhr

Ort: Naturkäserei in Kreuth

Vortrag Fachreferentin:
Frau Dr. Christine Miller

Aktionsbündnis zum Schutz der Wildtiere und ihrer Lebensräume in Bayern – Wildes Bayern e.V. www.wildes-bayern.de


Tegernseer Stimme vom 28.04.2017

Anbei der Jahersbericht zur Tierheimbelegung 2016 (PDF)


21.03.2017

Pressemeldung

Heimtierschutzverordnung: Deutscher Tierschutzbund legt Entwurf vor

Der Deutsche Tierschutzbund hat einen Entwurf für eine Heimtierschutzverordnung erarbeitet, mit dem der Verband heute an die Öffentlichkeit geht. Eine entsprechende Verordnung könnte die Haltung, Kennzeichnung, Registrierung, Zucht und den Handel mit Heimtieren wirksam und umfassend einheitlich regeln. Bisher gibt es außer dem Tierschutzgesetz und einer Verordnung für Hunde keine gesetzlich verbindlichen Regelungen zur Heimtierhaltung. 

„Anders als zum Beispiel in der Schweiz oder Österreich fehlt es in Deutschland nach wie vor an Regelungen zum Schutz der Heimtiere“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Dies hat zur Folge, dass quasi jedermann nach Gutdünken ein beliebiges Tier halten oder mit einer Tierart züchten kann. Auch zum Handel mit Heimtieren gibt es kaum Vorgaben. Mit unserem Vorschlag für eine Heimtierschutzverordnung geben wir der Politik einen Entwurf an die Hand, dessen Umsetzung bereits vorhandene Rechtsvorschriften ergänzen und konkretisieren sowie vorhandene Gesetzeslücken schließen könnte.“ Der Deutsche Tierschutzbund wird seinen Entwurf an das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Fraktionen senden und sie auffordern, aktiv zu werden.

Eine Heimtierschutzverordnung könnte zunächst für die üblicherweise in Privathaushalten gehaltenen Heimtiere, also Hunde, Katzen und Kleinsäuger, gelten. In einem zweiten Schritt könnten Tierarten ergänzt werden, für welche eine Eignung zur Haltung als Heimtier wissenschaftlich nachgewiesen wurde - aus Tierschutzsicht, aber auch aus Arten- und Naturschutzsicht sowie aus Gründen der öffentlichen Sicherheit.  

Regelungen zum tierschutzgerechten Umgang 

Da viele Fehler in der Heimtierhaltung vor allem auf Unwissenheit beruhen, sieht der Entwurf vor, dass Tierhalter die notwendige Sachkunde nachweisen müssen. Konkrete Vorgaben, die zur Haltung von Katzen und kleinen Heimtieren bislang fehlen, werden im Entwurf des Deutschen Tierschutzbundes ebenfalls festgelegt. So sollten beispielsweise soziale Tierarten, wie Kaninchen oder Meerschweinchen, nicht allein gehalten werden. Auch die Zucht und den Handel regelt der Verordnungsentwurf. So konkretisiert er zum Beispiel den „Qualzuchtparagraphen“ des Tierschutzgesetzes, indem er tierschutzwidrige und daher nicht zulässige Züchtungen, wie Haarlosigkeit oder Kurznasigkeit, anführt. Heimtiere auf Parkplätzen oder auf Märkten unter freiem Himmel zu verkaufen, verbietet der Entwurf. Um Tiere und Halter einander besser zuordnen zu können, sind Hunde und Katzen mittels eines Transponders zu kennzeichnen und in einer dafür vorgesehenen Datenbank zu registrieren


20.03.2017


Artikel im Miesbacher Merkur vom 15.03.2017


14.01.2017


Erneuter Welpentransport gestoppt!


Heute früh, gegen 10 Uhr wurde von der Bundespolizei, in Kooperation mit der Landespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze im Berchtesgadener Land erneut ein illegaler Transport aus Rumä-nien mit 8 Welpen gestoppt! Endziel unbekannt.
Es handelt sich dabei um „Bichon Frisé“ Welpen und „Yorkshire Terrier“ Welpen, die zum Teil maximal 6 Wo-chen alt sind. Die Tiere haben überwiegend keine Papiere und sind nicht gechippt. Lediglich 2 haben dubiose schweizer Heimtierausweise. Es ist davon auszugehen, dass die Welpen entweder vorbestellt waren, oder über das Internet weiterverkauft werden sollen.

Die Erstversorgung wurde im Tierheim Bad Reichenhall durchgeführt, bei dem auch die Amtstierärztin zur Begutachtung anwesend war. Die weitere Versorgung und der Vollzug der Quarantäne wird vom Tierheim Regen übernommen.

„Das Ganze nimmt so lange kein Ende, bis auch der letzte Käufer verstanden hat, dass er mit dem Kauf die-ser Welpen zum illegalen Welpenhandel und somit zum Elend der Kleinen beiträgt! Wir sind froh, dass dieser Transport rechtzeitig entdeckt wurde und die Tiere somit eine Chance zum Überleben haben. Viel zu oft errei-chen sie ihr Endziel entweder sehr krank und ausgehungert, oder gar tot! Ich möchte mir jedoch nicht ausma-len wie viele dieser Transporte unentdeckt bleiben.“ berichtet Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern.

Erst am 05. Januar in der Nacht, wurden an gleicher Stelle 2 vier Wochen alte Welpen in einem verschlossenen Koffer von der Bundespolizei entdeckt! Auch diese wurden in einem Bayerischen Mitgliedstierheim in Quarantäne untergebracht.