Ernährung
der Katze, Gesundheitvorsorge, Reisen
Ernährung
der Katze
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Teures
Futter bedeutet nicht immer gleich besseres Futter, doch bei der
Qualität gibt es erhebliche Unterschiede, da einige Hersteller
neben unnötigen Zusatzstoffen z.B. auch Zucker beimischen.
Positiv wäre ein hoher Fleischanteil des Futters, welcher leider
bei vielen Billig- wie auch Markenprodukten oft nur 4% beträgt.
Es kann nicht schaden, die Dose auch mal zu wenden und sich die
Inhaltstoffe des Futters durchzulesen! Es gibt mittlerweile umfangreiche
Literatur zum Thema Tierfutter und auch im Internet können
wertvolle Informationen eingeholt werden. Auch spielt die Haltung
der Katze eine wesentliche Rolle, da Freigänger/innen neben
dem gefütterten Industriefutter selbst auf die Jagd gehen können,
während reine Wohnungskatzen gänzlich auf die Fütterung
durch ihren Menschen angewiesen sind.
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Eine
erwachsene Katze braucht täglich mindestens ein bis zwei
ausreichende Mahlzeiten. Je nach Größe und Gewicht
des Tieres variert auch die Futtermenge. Durchschnittlich liegt
die tägliche Futtermenge bei ca. 200 Gramm pro Katze.
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Da
junge Katzen insbesonders in den ersten Lebenswochen sehr schnell
wachsen (sie verdoppeln ihr Gewicht in einer Woche), haben sie einen
sehr hohen Energiebedarf. Für Katzenkinder reicht ab der 5. Woche
die Muttermilch als alleinige Nahrung nicht mehr aus. Nun müssen
die kleinen Kätzchen mindestens dreimal täglich zusätzlich
gefüttert werden.
- Auch
die säugende Mutterkatze hat einen erhöhten Bedarf an ausgewogenem
Futter.
- Fertigfutter
erspart Arbeit, Selbstzubereitetes ist allerdings gesünder und
preiswerter, allerdings auch mit sehr viel mehr Aufwand verbunden.
Es sollte aber immer ungewürztes und abgekochtes Rind- oder Geflügelfleisch
dabei sein. Katzen benötigen mehr Eiweiß als Hunde und
ungleich mehr als Menschen. Bezogen auf den Eiweißbedarf einer
Katze müsste der Mensch täglich 2,4 kg Fleisch essen. In
der Natur fressen Katzen im Gegensatz zu Hunden nur frische Beute,
also z.B. nur selbst gefangene, lebendwarme Mäuse.
- Viele
Katzen vertragen keine Milch und bekommen darauf Durchfall. Für
alle ist herumstehende kalte Milch ungesund.
Gefährlich
für Katzen ist mitunter:
1. Rohes
Schweinefleisch (tödliche Viren).
2. Trockenfutter
in größeren Mengen. Es verursacht Nierensteine und Harnröhrenverengung.
3. Verfüttern
von Essensresten ohne Fleisch, mit viel Fett und Gewürzen.
Wichtig!
Die Tiere "müssen" stets sauberes Wasser zur Verfügung
haben, besonders dann, wenn Trockenfutter zugefüttert wird.
Grundsätzlich
darf nie heißes oder zu kaltes Futter gereicht werden. Im Winter
bitte nicht draußen füttern, Wasser und Futter friert ein!
Die Futter- und Wasserschüsseln müssen sauber gehalten werden.
Nie auf alte, eingetrocknete Futterreste das Frischfutter nachfüllen!
Wenn
ein Hund vorhanden ist, sollten Sie entweder die Schüssel an
einen geschützten Futterplatz stellen oder dabei stehen bleiben,
bis die Mieze satt ist, damit er der hungrigen Katze nicht alles wegfrisst.
Gesundheitsvorsorge
für Katzen
- Bekanntlich
ist Vorbeugen besser als Heilen. Dies gilt gleichermaßen für
Mensch und Tier. Je gesünder ein Lebewesen ernährt ist,
desto widerstandsfähiger ist es gegen Krankheiten. Bei einer
optimalen Ernährung, einem intakten Umfeld und einer ausgeglichenen
Psyche kann auch der Selbstheilungsprozess besser arbeiten. Neben
der Schulmedizin gibt es mittlerweile auch viele alternative Heilmethoden,
die unseren Vierbeiner helfen können ein unbeschwertes Katzenleben
zu führen.
- Katzenkinder
bekommen durch die Muttermilch natürliche Abwehrstoffe. Es werden
aber auch Krankheitserreger übertragen.
- Katzenkinder
sollten ab der 8. Woche geimpft werden, um zumindest die Grundimunisierung
zu erhalten.
- Die
Zähne sollten regelmäßig kontrolliert werden. Ab dem
vierten oder fünften Lebensjahr sind Zahnschäden häufig.
Zahnstein gehört, wie beim Menschen, entfernt.
- An Augenentzündung
leiden viele erwachsene Tiere, extrem häufig aber Katzenbabys.
Diese Entzündungen entstehen meist durch Schmutz und Unterernährung.
Sie können eitrig werden und ohne Behandlung zu einer tödlichen
Infektion führen bzw. der Katze das Augenlicht nehmen.
- Eine
Salbe, die preiswert beim Tierarzt erhältlich ist, hilft rasch.
Alternativen gibt es z.B. auch bei Tierheilpraktikern oder homöopathischen
Verfahren.
- Durchfallerkrankungen
(oft bei Jungtieren) können die Folge von Unterernährung
bzw. falscher Ernährung sein. Milch besser ganz weglassen, da
viele Katzen an einer Laktoseintolleranz leiden. Den Darm beruhigen
mit Reis, dazu gekochtes Rindfleisch (ungewürzt), sehr gut eignet
sich auch Hüttenkäse (wenn er mit heißem Wasser vermischt
wird, entsteht ein lauwarmer Brei, der sehr begehrt ist). Bei hartnäckigem
Durchfall kann es sich auch um die Begleiterscheinung einer schweren
Krankheit handeln. In so einem Fall unbedingt fachliche Hilfe zu Rate
ziehen.
- Durchfall
entsteht auch durch Verwurmung. Diese äußert sich häufig
in einem Abmagern der Katze (oft bei dickem Bauch). Wenn sich ihre
Nickhaut vor die Augen zieht, das Fell stumpf wird oder Haarausfall
beginnt, kann sie auch Haken- und Spulwürmer bzw. Bandwürmer
haben. Katzenkinder müssen ab der 5. Woche erstmals entwurmt
werden. Die Mutter kann bereits die Würmer übertragen haben.
Es ist ratsam, die Entwurmung zu wiederholen.
Katzen
und Reisen:
Allgemein
sollte der Katze der Stress einer Urlaubsreise ersparrt werden, da
Katzen längere Zeit brauchen, um sich in ihrem Revier einzuleben.
Ein Revierwechsel, wie auch das Teilen eines Reviers mit anderen Katzen
verursacht oft Stress.
Einreisebestimmungen:
Um in
ein Land der EU einreisen oder um aus diesem in die Bundesrepublik
Deutschland ausreisen zu dürfen, benötigen Katzen außerdem den blauen
Heimtierpass, der den bisher üblichen gelben Pass abgelöst hat.
Was
hat sich geändert?
Am augenscheinlichsten
die Farbe. Statt gelb kommt der Heimtier-Ausweiss nun in königsblau
daher. Und kostenlos ist er jetzt auch nicht mehr. In Zeiten leerer
Kassen nicht verwunderlich. Auch die Kontrolle der Einträge wird strenger
gehandhabt. Es müssen alle Impfstoffbezeichnungen und Chargennummern
richtig und korrekt eingetragen und vor allen Dingen gut lesbar sein.
Sie sparen sich ggf. viel Ärger, wenn Sie diese Angaben rechtzeitig
überprüfen.
Wichtig:
Achten
Sie unbedingt darauf, dass der Impfschutz nicht vor Ende der Reise
abläuft! Was passiert, wenn Sie keinen gültigen Pass an der Grenze
oder, noch wichtiger, bei einer Kontrolle im Urlaubsland vorzeigen
können? Das kann von Land zu Land sehr unterschiedlich Folgen haben.
Alle EU-Länder haben aber auf jeden Fall das Recht, Ihr Tier zu konfiszieren
und unter Quarantäne zu stellen. Mal ganz abgesehen vom Stress, den
das für Ihr Tier bedeutet, ist es eine äusserst teure (und vermeidbare)
Angelegenheit und kann mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen.
Achten
Sie daher unbedingt darauf, dass auch Ihre Katze mit einem gültigen
Ausweis ausgestattet ist, bevor Sie Ihre gemeinsame Reise antreten.
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