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Ostereier aus Freilandhaltung

Logischerweise steigt der Eierverbrauch in der Osterzeit enorm an. Gesundheits- und tierschutzbewusste Verbraucher/Innen achten beim Eierkauf ganz besonders auf die Haltungsform der Hühner.

Hier gibt es feststehende Begriffe, die sicherlich den Eierkauf erleichtern: Bei der artgerechtsten Haltungsform, der "Freilandhaltung" haben die Legehennen tagsüber freien Zugang zu einem Auslauf, der zum größten Teil (mit Gras etc.) bewachsen ist.

Dabei muss jeder Henne eine Fläche von 10 m2 zur Verfügung stehen. Im Stall, in den sich die Tiere zurückziehen können, dürfen höchstens sieben Tiere pro Quadratmeter gehalten werden. "Bodenhaltung" bedeutet, dass bis zu sieben Hühner pro Quadratmeter im Stallgebäude leben.

Mindestens ein Drittel des Stallbodens muss eingestreut sein. Freilauf gibt es nicht, auch kein Tageslicht, Schnabelkürzen ist an der Tagesordnung. Bei der "Käfighaltung" sitzen vier Legehennen in Drahtgitterkäfigen auf Gitterrosten. Jeder Henne steht dabei die Fläche von 450 cm2 zur Verfügung. Die Tiere sind bewegungsunfähig, erleben nie Tageslicht und keine natürliche Luftzufuhr.

Alle Verbraucher/Innen können mitentscheiden, ob Legehennen ihr Leben im Freiland oder in Gitterkäfigen zubringen müssen. Der Deutsche Tierschutzbund ruft auf, Eier möglichst aus Freiland- und Bodenhaltung oder vom Bauern zu kaufen. Denn nur wo Freiland draufsteht, ist auch ein Freiland-Ei drin.

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