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TIERSCHUTZVEREIN TEGERNSEER TAL E.V.
Tierheim Rottach-Egern
Tierheim
Was das Tierheim aktuell bewegt.
Hier finden Sie aktuelle Themen die das Tierheim Rottach-Egern betreffen, außerdem möchten wir auf Meldungen, Informationen und Initiativen des Deutschen Tierschutzbundes aufmerksam machen.

Aktuelles

EINLADUNG
07.12.2025 romantischer Advent im Tierheim - wir freuen uns über Ihren Besuch.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke - Verantwortung endet nicht unterm Baum
Der Deutsche Tierschutzbund warnt eindringlich davor, Haustiere als Weihnachtsgeschenk zu verschenken. Zu oft landen unüberlegt angeschaffte Tiere später im Tierheim, weil Zeitaufwand, Kosten und Verantwortung unterschätzt werden – und letztlich doch die Eltern statt der Kinder die Versorgung übernehmen müssen. Viele Tierheime sind bereits überfüllt und können nicht jedes „Weihnachtsgeschenk“ aufnehmen. Wer sich wirklich ein Tier wünscht, sollte die Entscheidung gut durchdenken und alle Familienmitglieder einbeziehen. Ein Tierheim bietet vielen passenden tierischen Begleitern ein Zuhause auf Zeit – jedoch ist Weihnachten kein idealer Zeitpunkt für eine Adoption. Besser geeignet sind ein Tierratgeber oder eine symbolische Patenschaft als sinnvolle Geschenkideen.

EU bringt Schutz von Hunden und Katzen voran
Die EU plant neue, einheitliche Tierschutzregeln für Hunde und Katzen, darunter eine verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung per Mikrochip. Das soll illegalen Handel eindämmen und Tierheime entlasten. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Pläne grundsätzlich, kritisiert jedoch lange Übergangsfristen sowie zahlreiche Ausnahmen, durch die unseriöse Zuchten und Händler weiterhin kaum kontrolliert werden können. Zudem sollen Diensthunde und Tiere auf Bauernhöfen nicht unter die Vorgaben fallen – ein aus Tierschutzsicht klarer Rückschritt.

Bundeshaushalt droht Tierheime im Stich zu lassen
Im aktuellen Bundeshaushalt sind entgegen früherer Ankündigungen keine Mittel für Tierheime vorgesehen. Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor schweren Folgen: Viele Einrichtungen kämpfen mit maroden Gebäuden, steigenden Kosten und Fachkräftemangel. Bundesweit fehlen rund 160 Millionen Euro für dringend notwendige Investitionen. Gleichzeitig versorgen Tierheime jährlich etwa 350.000 Tiere, fast die Hälfte arbeitet bereits am Limit und muss immer wieder Aufnahmestopps verhängen. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, ihr Versprechen einzulösen und Tierheime endlich finanziell zu unterstützen.

Immer mehr Jungigel finden vor dem Winter zu wenig Nahrung
Der Deutsche Tierschutzbund warnt, dass Igel zunehmend in Not geraten und viele Jungtiere den Winterschlaf ohne Hilfe nicht überleben. Lebensraumverlust, Pestizide und Straßenverkehr setzen ihnen zu. Wildtierstationen stoßen an ihre Grenzen. Hilfsbedürftige Tiere sollten nur nach Rücksprache mit Fachstellen aufgenommen werden. Gartenbesitzer können Igel unterstützen, indem sie Laub- und Reisighaufen liegen lassen, auf Chemie und Mähroboter verzichten und kleine Durchgänge in Zäunen schaffen.

Von Jagdhund getötet: „Miezie“ hatte keine Chance
Bei der Herzoglichen Fischzucht in Wildbad Kreuth wurde die zutrauliche und seit vielen Jahren dort lebende Katze „Miezie“ von einem nicht angeleinten Jagdhund tödlich verletzt. Trotz sofortiger Hilfeversuche hatten die Fischer keine Chance, das Tier zu retten. Der Vorfall löste große Bestürzung aus und wurde bei der Polizei angezeigt. Auch wenn rechtlich nur ein „Sachschaden“ vorliegt, zeigt der Fall einmal mehr, wie wichtig verantwortungsbewusstes Verhalten von Hundehaltern ist. Unsere Vorsitzende Johanna Ecker-Schotte mahnt daher eindringlich zu Rücksicht und zu konsequenter Leinenführung im Wald – zum Schutz von Wild- und Haustieren.

Tierschutzverein am Tegernsee steht vor großen Aufgaben
Der Tierschutzverein Tegernseer Tal steht aktuell vor großen Herausforderungen. Unser Tierheim ist stark ausgelastet – besonders das Hundehaus ist meist voll, und im vergangenen Jahr mussten wir zeitweise über 60 Katzen gleichzeitig versorgen. Auch die Zahl hilfsbedürftiger Wildtiere nimmt zu, häufig durch menschliche Einflüsse wie Feuerwerke. Insgesamt betreuten wir 2024 rund 480 Tiere. Dringend benötigt wird nun eine neue Katzen-Quarantänestation. Trotz dieser Belastungen freuen wir uns über wachsende Mitgliederzahlen und die anhaltende Unterstützung durch Spenden.

Tierheim am Tegernsee ruft nach Hilfe
Das Tierheim Rottach-Egern steht finanziell und organisatorisch stark unter Druck. 2023 wurden 480 Tiere aufgenommen – viele davon krank, verletzt oder ausgesetzt –, was zu einer extremen Auslastung und hohen Tierarzt- sowie Betriebskosten geführt hat. Besonders die geplante neue Katzen-Quarantänestation und der 365-Tage-Betrieb stellen große finanzielle Herausforderungen dar. Den Ausgaben stehen jedoch nur sehr geringe kommunale Zuschüsse gegenüber. Daher wünscht sich der Verein eine faire, gemeindeübergreifende Finanzierungslösung, wie sie auch vom Bayerischen Städte- und Gemeindetag empfohlen wird. Gespräche mit den Gemeinden laufen bereits und werden konstruktiv fortgesetzt.

Weltstreunertag
Anlässlich des Weltstreunertags am 4. April macht der Deutsche Tierschutzbund auf das Leid von Millionen Straßenkatzen in Deutschland aufmerksam. Besonders im Frühjahr bringt die „Kätzchenschwemme“ viele kranke und geschwächte Kitten hervor, viele sterben früh. Tierheime sind überlastet, Tierschutzvereine kommen an ihre Grenzen. Der Verband fordert eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang und startet die Kampagne „Jedes Katzenleben zählt“ mit einer Fotoaktion, um das Leid der Tiere sichtbar zu machen.

Im Frühling den Garten tierfreundlich gestalten
Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt, Gärten naturnah und tierfreundlich zu gestalten. Heimische Pflanzen, Blühsträucher, Kräuter sowie strukturreiche Elemente wie Laub, Holz- und Reisighaufen bieten Nahrung, Schutz und Brutplätze für Insekten, Vögel und Kleinsäuger – das ganze Jahr über. Auf Pestizide, Laubbläser und Schottergärten sollte verzichtet werden, um die Artenvielfalt zu fördern und Wildtieren einen sicheren Lebensraum zu bieten.

CSU spendet an den Tierschutzverein
Quelle: Miesbacher Merkur 02.2025

Ukraine-Hilfe
Deutscher Tierschutzbund hält an Ukraine-Hilfen fest.
Drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat der
Deutsche Tierschutzbund seine Unterstützung weiter intensiviert. Über 100.000 Euro
stellte der Verband zur Verfügung, um vom Krieg betroffenen Tieren zu helfen.
Drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat der
Deutsche Tierschutzbund seine Unterstützung weiter intensiviert. Über 100.000 Euro
stellte der Verband zur Verfügung, um vom Krieg betroffenen Tieren zu helfen.

Böllerverbot
Silvester: Deutscher Tierschutzbund fordert Böllerverbot

Von Herzen DANKE!
Wir waren baff, als wir die Spenden aus der Weihnachtsbaum-Aktion des Café Max I. Joseph in Empfang nehmen durften.
Ein großes Danke an Fam. Blümer und an Anne - die das durch ihr riesiges Engagement möglich gemacht haben.
Selbstverständlich möchten wir uns auch bei allen Spendern bedanken, wir und unsere Tierheim-Bewohner haben uns sehr gefreut!
Ein großes Danke an Fam. Blümer und an Anne - die das durch ihr riesiges Engagement möglich gemacht haben.
Selbstverständlich möchten wir uns auch bei allen Spendern bedanken, wir und unsere Tierheim-Bewohner haben uns sehr gefreut!

Fressnapf Wunschbaum-Aktion
Auch in diesem Jahr durften wir Teil der Wunschbaum-Aktion
des Fressnapf Miesbach sein. Wir sind sehr dankbar, wie viele tolle Spenden uns uns unsere Bewohner erreicht haben.
des Fressnapf Miesbach sein. Wir sind sehr dankbar, wie viele tolle Spenden uns uns unsere Bewohner erreicht haben.

Kittensterben
Weil eine Kastrationspflicht fehlt:
Unzählige Kätzchen sterben in Deutschland auf der Straße
Unzählige Kätzchen sterben in Deutschland auf der Straße

Versuchstierzahlen
Ausstiegsstrategie muss nächster Schritt sein

Verein will neue Quarantänestation bauen
Zutritt nur mit Schutzkleidung: In der Quarantänestation des Tierheims Rottach-Egern leben übergangsweise zahlreiche Katzen. Isabel Seitz, die für die Tierhäuser zuständig ist, kümmert sich um die Tiere.

Tierelend macht vor Landkreis nicht Halt
Der Welttierschutztag am heutigen Freitag will auf das Leid von Tieren aufmerksam machen. Auch im Landkreis sieht die Situation nicht rosig aus: Das Tierheim in Rottach ist so voll wie nie. Vor allem die Katzenschwemme bringt den Tierschutzverein an seine Grenzen.

Tierheime sind überfüllt
Einer Trendumfrage* des Deutschen Tierschutzbundes zu Folge berichten 69 Prozent
der Tierheime davon, dass ihre Auslastung mindestens sehr hoch ist. 49 Prozent davon
sind voll oder sogar übervoll. Nur 18 Prozent haben überhaupt noch Kapazitäten, um
Tiere aufzunehmen. In Folge des Corona-bedingten Haustierbooms mit unüberlegten
Tierkäufen gefolgt von allgemeinen Kostensteigerungen und einer Anpassung der
tierärztlichen Gebührenordnung ist die Flut abgegebener und ausgesetzter Tiere enorm.
Auch die fehlende deutschlandweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen trägt zu
einer Überbelegung mit unerwünschtem Katzennachwuchs sowie Fundkatzen und
verwaisten Kitten von Straßenkatzen bei. Aufnahmestopps sind vielerorts die Folge.
der Tierheime davon, dass ihre Auslastung mindestens sehr hoch ist. 49 Prozent davon
sind voll oder sogar übervoll. Nur 18 Prozent haben überhaupt noch Kapazitäten, um
Tiere aufzunehmen. In Folge des Corona-bedingten Haustierbooms mit unüberlegten
Tierkäufen gefolgt von allgemeinen Kostensteigerungen und einer Anpassung der
tierärztlichen Gebührenordnung ist die Flut abgegebener und ausgesetzter Tiere enorm.
Auch die fehlende deutschlandweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen trägt zu
einer Überbelegung mit unerwünschtem Katzennachwuchs sowie Fundkatzen und
verwaisten Kitten von Straßenkatzen bei. Aufnahmestopps sind vielerorts die Folge.

Katzenschwemme
Katzenschwemme überrollt Tierheime
Die vom Deutschen Tierschutzbund befürchtete „Kätzchenschwemme“ in den
Tierheimen ist offenbar eingetreten. Viele berichteten in den vergangenen
Wochen vermehrt von gefundenen, abgegeben oder ausgesetzten Kitten, so der
Dachverband der Tierheime. Ursächlich für die Katzenflut sind unkastrierte
Freigängerkatzen aus Privathaushalten und Straßenkatzen, die sich
unkontrolliert fortpflanzen. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert daher – im
Rahmen der Kampagne „Jedes Katzenleben zählt“ – seine Forderung nach einer
bundesweiten Kastrationspflicht für Freigängerkatzen, sowie nach einer
angemessenen finanziellen Unterstützung der Tierheime und Tierschutzvereine.
Die vom Deutschen Tierschutzbund befürchtete „Kätzchenschwemme“ in den
Tierheimen ist offenbar eingetreten. Viele berichteten in den vergangenen
Wochen vermehrt von gefundenen, abgegeben oder ausgesetzten Kitten, so der
Dachverband der Tierheime. Ursächlich für die Katzenflut sind unkastrierte
Freigängerkatzen aus Privathaushalten und Straßenkatzen, die sich
unkontrolliert fortpflanzen. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert daher – im
Rahmen der Kampagne „Jedes Katzenleben zählt“ – seine Forderung nach einer
bundesweiten Kastrationspflicht für Freigängerkatzen, sowie nach einer
angemessenen finanziellen Unterstützung der Tierheime und Tierschutzvereine.

Tierschutzverein plant neues Katzenhaus – „Flut nimmt kein Ende“

Straßenkatzen
Tiere bleiben meist scheu
Straßenkatzen in ein Zuhause zu vermitteln, ist in der Regel keine Option –
darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Hatten Katzen in ihren ersten
Lebenswochen keinen ausreichenden positiven Kontakt zu Menschen, bleiben sie
meist scheu und ängstlich. Tierschützer entlassen Straßenkatzen daher nach der
Kastration wieder am Einfangort und betreuen sie an Futterstellen. Doch
manche Tiere können beispielsweise aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen
nicht mehr frei gelassen werden oder suchen so viel Nähe zum Menschen, dass
das Wiederfreilassen nicht in Frage kommt.
„Wer eine ehemalige Straßenkatze bei sich aufnimmt, braucht oftmals Geduld und darf nicht erwarten, dass die Tiere zutraulich und verschmust sind“, sagt Dr. Dalia
Zohni, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Man muss
akzeptieren, dass sie dem Menschen gegenüber immer zurückhaltend bleiben
werden.“ Auch Freigang sei für die Tiere meist essenziell, da sie es gewöhnt sind,
draußen zu sein. Katzenfreunde, die Interesse an der Adoption einer ehemaligen
Straßenkatze haben, finden 13 Tiere auf der Website www.jetzt-katzenhelfen.de/strassenkatzen-des-monats. Wer ländlich wohnt und keine anhängliche
Schmusekatze sucht, findet über die Tierheime und Katzenschutzvereine häufig
weitere Straßenkatzen, die ein neues Zuhause mit viel Freiraum suchen. Wer bereit
ist, einer dieser besonderen Katzen ein Für-Immer-Zuhause zu geben, leistet einen
wichtigen Beitrag zum Tierschutz und wird durch die einzigartige Persönlichkeit
dieser Tiere belohnt.
Weshalb nicht jede Straßenkatze vermittelt werden kann
Insbesondere bei erwachsenen Straßenkatzen ist es häufig jedoch unmöglich, sie in
ein Zuhause zu vermitteln. In den ersten Lebenswochen der Katzen - während ihrer
zweiten bis siebten Lebenswoche, in der sogenannten Sozialisierungsphase –
werden die Grundlagen für das Zusammenleben mit Menschen geschaffen. In den
folgenden Wochen ist eine Gewöhnung an den Menschen noch bis zu einem
gewissen Grad möglich, aber in vielen Fällen deutlich erschwert. Hatten Katzen in
diesen ersten Lebenswochen keinen ausreichenden positiven Kontakt zu Menschen,
ist es unwahrscheinlich, dass sie in einer häuslichen Gemeinschaft stressfrei leben
können. Sie sind scheu, ängstlich, immer auf Fluchtmöglichkeiten bedacht und
fühlen sich in geschlossenen Räumen – etwa im Tierheim oder einer Wohnung -
permanent überfordert. Da das ängstliche Verhalten kaum reversibel ist, haben
diese Tiere wenig Hoffnung auf eine Vermittlung. Es sei daher wichtig, dass
Straßenkatzen im Zeitfenster ihrer Prägungsphase gefunden werden, betont der
Deutsche Tierschutzbund. Während dieser Zeit können Tierschützer die Katzen noch
an den Kontakt mit Menschen gewöhnen. Nur so haben die meisten Tiere eine
Chance auf die Vermittlung in ein liebevolles Zuhause.
Hintergrund:
Der Deutsche Tierschutzbund geht von mehreren Millionen Straßenkatzen aus, die
hierzulande versteckt und meist ungesehen leben. Die Tiere sind krank, unterernährt
und versterben meist frühzeitig. Ursprünglich stammen sie alle von Katzen aus
Privathaushalten ab, die nicht kastriert wurden. Mit seiner Kampagne „Jedes
Katzenleben zählt“ (www.jetzt-katzen-helfen.de) und dem „Großen
Katzenschutzreport“ klärt der Deutsche Tierschutzbund auf und fordert eine
bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freigang.
Quelle: Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund, 31.07.2024
Straßenkatzen in ein Zuhause zu vermitteln, ist in der Regel keine Option –
darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Hatten Katzen in ihren ersten
Lebenswochen keinen ausreichenden positiven Kontakt zu Menschen, bleiben sie
meist scheu und ängstlich. Tierschützer entlassen Straßenkatzen daher nach der
Kastration wieder am Einfangort und betreuen sie an Futterstellen. Doch
manche Tiere können beispielsweise aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen
nicht mehr frei gelassen werden oder suchen so viel Nähe zum Menschen, dass
das Wiederfreilassen nicht in Frage kommt.
„Wer eine ehemalige Straßenkatze bei sich aufnimmt, braucht oftmals Geduld und darf nicht erwarten, dass die Tiere zutraulich und verschmust sind“, sagt Dr. Dalia
Zohni, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Man muss
akzeptieren, dass sie dem Menschen gegenüber immer zurückhaltend bleiben
werden.“ Auch Freigang sei für die Tiere meist essenziell, da sie es gewöhnt sind,
draußen zu sein. Katzenfreunde, die Interesse an der Adoption einer ehemaligen
Straßenkatze haben, finden 13 Tiere auf der Website www.jetzt-katzenhelfen.de/strassenkatzen-des-monats. Wer ländlich wohnt und keine anhängliche
Schmusekatze sucht, findet über die Tierheime und Katzenschutzvereine häufig
weitere Straßenkatzen, die ein neues Zuhause mit viel Freiraum suchen. Wer bereit
ist, einer dieser besonderen Katzen ein Für-Immer-Zuhause zu geben, leistet einen
wichtigen Beitrag zum Tierschutz und wird durch die einzigartige Persönlichkeit
dieser Tiere belohnt.
Weshalb nicht jede Straßenkatze vermittelt werden kann
Insbesondere bei erwachsenen Straßenkatzen ist es häufig jedoch unmöglich, sie in
ein Zuhause zu vermitteln. In den ersten Lebenswochen der Katzen - während ihrer
zweiten bis siebten Lebenswoche, in der sogenannten Sozialisierungsphase –
werden die Grundlagen für das Zusammenleben mit Menschen geschaffen. In den
folgenden Wochen ist eine Gewöhnung an den Menschen noch bis zu einem
gewissen Grad möglich, aber in vielen Fällen deutlich erschwert. Hatten Katzen in
diesen ersten Lebenswochen keinen ausreichenden positiven Kontakt zu Menschen,
ist es unwahrscheinlich, dass sie in einer häuslichen Gemeinschaft stressfrei leben
können. Sie sind scheu, ängstlich, immer auf Fluchtmöglichkeiten bedacht und
fühlen sich in geschlossenen Räumen – etwa im Tierheim oder einer Wohnung -
permanent überfordert. Da das ängstliche Verhalten kaum reversibel ist, haben
diese Tiere wenig Hoffnung auf eine Vermittlung. Es sei daher wichtig, dass
Straßenkatzen im Zeitfenster ihrer Prägungsphase gefunden werden, betont der
Deutsche Tierschutzbund. Während dieser Zeit können Tierschützer die Katzen noch
an den Kontakt mit Menschen gewöhnen. Nur so haben die meisten Tiere eine
Chance auf die Vermittlung in ein liebevolles Zuhause.
Hintergrund:
Der Deutsche Tierschutzbund geht von mehreren Millionen Straßenkatzen aus, die
hierzulande versteckt und meist ungesehen leben. Die Tiere sind krank, unterernährt
und versterben meist frühzeitig. Ursprünglich stammen sie alle von Katzen aus
Privathaushalten ab, die nicht kastriert wurden. Mit seiner Kampagne „Jedes
Katzenleben zählt“ (www.jetzt-katzen-helfen.de) und dem „Großen
Katzenschutzreport“ klärt der Deutsche Tierschutzbund auf und fordert eine
bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freigang.
Quelle: Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund, 31.07.2024

Pferderennen
Tierschutzbund veröffentlicht Zahlen für 2023
Anhand aktueller Daten aus dem Galoppsport1 macht der Deutsche
Tierschutzbund deutlich, dass Pferderennen hoch tierschutzrelevant sind. Unfälle,
zu häufige oder falsch angewendete Peitscheneinsätze und gar Todesfälle sind
keine Seltenheit. 20 Pferde lahmten infolge von Galopprennen, in 18 Fällen litten
Pferde an Nasenbluten. Jockeys setzten die Peitsche in 40 Fällen falsch oder zu
häufig ein. Bei mindestens sechs Pferden endete der Einsatz im Rennsport sogar
tödlich. Der Deutsche Tierschutzbund macht sich für ein Ende des
Galopprennsports stark.
Anhand aktueller Daten aus dem Galoppsport1 macht der Deutsche
Tierschutzbund deutlich, dass Pferderennen hoch tierschutzrelevant sind. Unfälle,
zu häufige oder falsch angewendete Peitscheneinsätze und gar Todesfälle sind
keine Seltenheit. 20 Pferde lahmten infolge von Galopprennen, in 18 Fällen litten
Pferde an Nasenbluten. Jockeys setzten die Peitsche in 40 Fällen falsch oder zu
häufig ein. Bei mindestens sechs Pferden endete der Einsatz im Rennsport sogar
tödlich. Der Deutsche Tierschutzbund macht sich für ein Ende des
Galopprennsports stark.

Qualzucht-Hunde am Tierheim ausgesetzt
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